Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit
13. September bis 28. November 2015

Geht doch! Unter diesem Motto lädt unser ökumenisches Bündnis aus Landeskirchen, Diözesen, christlichen Entwicklungsdiensten, Missionswerken und (Jugend-) Verbänden Einzelpersonen, Gruppen und Jugendgruppen zum Mitpilgern auf den Pilgerweg für Klimagerechtigkeit ein.
Der internationale Pilgerweg verläuft von Flensburg über Trier nach Paris und wird ergänzt durch einen südlichen Zulauf von Ludwigshaven nach Metz. Durch Workshops und politische Aktionen entlang des Wegs schaffen wir Bewusstsein für die Klimagerechtigkeit auf unserem Planeten. Bei der ökumenischen Abschluss-Veranstaltung während der Klimakonferenz in Paris treffen wir mit Pilgern und Aktivisten aus der ganzen Welt zusammen. Auf der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 wird ein neues internationales Klimaabkommen beschlossen. Unser Pilgerweg macht im Vorfeld auf die globale Dimension des Klimawandels aufmerksam.
Die 1.470 Kilometer verlaufen zwischen der dänisch-deutschen über die deutsch-französische Grenze bis nach Paris und folgen traditionellen Pilgerwegen. Positive Beispiele für Klimagerechtigkeit, z.B. ein Gemeindehaus im Passivhaus-Standard und Schmerzpunkte, die sichtbar machen, wo weiter intensive Bemühungen zum Klimaschutz nötig sind, werden aufgesucht. Täglich werden spirituelle Momente von den Pilgerinnen und Pilgern und den Menschen vor Ort gemeinsam gestaltet.


Und der Pilgerweg geht auch durch Rheinland/Pfalz

Und auch ich durfte Flagge zeigen für eine weltweite Klimagerechtigkeit.

Am 31.10.2015 stieg ich in Bonn mit ein und pilgerte bis zum 04.11. mit nach Cochem. Bei diesen  5 Etappen wurden Schmerzpunkte aufgezeigt welchezum Klimawandel beitragen. z.B. AKW Mühlheim Kärlich, Braunkohletransporte, Bahnlärm und unser Wald. Es wurden aber auch positive Beispile angeführt, wie z.B. die Permakultur in Andernach.

Nachfolgend einige Bilder welche von Konni Schmidt bereitgestellt. Er trägt auch die Urheberrechte für die Bilder.