Nachgedanken zum Caminho Portugues

Anfangs hatte ich mich sehr auf meine Pilgerreise gefreut. In Porto angekommen war ich fasziniert von der Stadt und den Menschen. Auch mein zweiter Tag in Fatima war sehr eindrucksvoll.

Montags ging es dann bei Dauerregen los. Ich stellte meine Planung um, der Regen hat meine Planung etwas umgeworfen. Als ich dann  nur Landstrasse bei Regen und schnell fahrenden LKWs neben mir hatte, fiel meine Lust fast auf den Nullpunkt. Das gab sich aber wieder als die Landschaft und die Gehstrecke und das Wetter reizvoller wurden.

Ich begann nach einiger Zeit Vergleiche zum Camino Frances zu ziehen und kam für mich zu einem Ergebnis. Für mich kommt ein richtiges Pilgergefühl wohl erst dann auf, wenn ich für eine längere Zeit pilgere. Ich hatte zwar in der kurzen Zeit von 9 Pilgertagen viele Begegnungen mit anderen Pilgern, auch interessante Gespräche, aber mein Inneres braucht viel mehr Zeit um sich loszulösen. Ich hatte nicht so das intensive Gefühl wie damals auf dem Camino Frances.

Ich werde es wohl nächstes Jahr erfahren wenn ich auf den Caminio Norte pilgere.