Wieder Zuhause

Ja nun ist es vorbei 5 ½ Wochen von zu Hause weg. Und jetzt wieder zu Hause. Wurde natürlich von Gaby und meiner Mutter stürmisch empfangen. Auch mein Patenkind rief mich am selben Tag noch an und freute sich riesig. Als Allererstes packte ich alle waschbaren Sachen aus meinem Rucksack in die Waschmaschine und mich in ein wohlriechendes Bad. Frisch duftend freute ich mich auf die von meiner Frau zubereitete Pasta. Mein Katerchen kam zwar erst zögerlich aber dann war der Belagerungszustand ausgerufen. Ich durfte gerade noch an das Telefon um mich auch bei Liane und Wolfgang zurückzumelden. Beide haben sich auch sehr gefreut von mir zu hören. Samstags rief meine Arbeitskollegin Gundi an, um mir mitzuteilen, dass ich schon am Montag meinen ersten Bereitschaftsdienst habe. Gundi war, glaub ich eine meiner treusten Leserin meines Blogs. Sie gab mir jeden Tag einen kleinen Zustandsbericht über das Leben in Deutschland. Mein erster Arbeitstag begann mit vielen Umarmungen meiner Arbeitskollegen. Alle wollten wissen, wie es mir in der Zeit meiner Pilgerei ergangen war. Ich konnte ihnen zwar sagen wie ich es geschafft bzw. empfunden habe aber die Erfahrung des Erlebten muss jeder selber machen. Also geht mal schön selbst los auf Pilgerschaft. Am darauf folgenden Feiertag traf ich auch unseren Hauspfarrer. Er war auch sehr erfreut mich wieder zu sehen. Nach einer längeren Unterhaltung mit mir fragte er mich, ob er von dem Erzählten etwas davon in seine Predigt einbauen darf. Ich bejahte dies natürlich.

Und so beginnt langsam wieder der Alltagstrott.